lautet der blasphemische Titel im Beobachter dieser Woche, der versucht meine Person und „mein Spital“ – ich gebe es zu, ich verwende diesen Ausdruck öfters, aber nicht im Sinn, wie es der Beobachter suggeriert – in den Dreck zu ziehen. Ich möchte diesen Artikel mit verschiedenen Versuchen mich zu verleumden und meine Ehre zu verletzen nicht kommentieren und analysieren. Das werden andere tun, die mit der dafür nötigen Kompetenz ausgestattet sind. Mir tun nur alle jene Mitarbeitenden unserer Klinik und des SZB leid, die der Journalist mit, ihnen in den Mund geschobenen Aussagen, einer Welle von Verdächtigungen aussetzt. Sie tun mir leid, weil die Quelle der „Informationen“ und vertraulichen Dokumente, die an den Beobachter gelangt sind, nicht innerhalb, sondern ausserhalb des Spitals zu suchen ist. Zu sehr tragen die vom Beobachter im Vorfeld (dummerweise) genannten Dokumente und gewisse Passagen im Artikel eine deutliche Handschrift!
Hans-Ueli Würsten und ich haben 1995 unsere Chirurgische Klinik und unsere Patienten unter das Motto „we care“ gestellt. Nach diesem Motto haben wir mehr als 17 Jahre gelebt. Wir haben zu unseren Patienten „Sorge getragen“, aber auch zu den Mitarbeitenden unserer Klinik und des gesamten Spitals. Wir haben das jederzeit mit legalen Mitteln und zur Freude unserer Mitarbeitenden getan. Das lassen wir uns durch einen fiesen Artikel des Beobachters und einen noch fieseren Informanden nicht kaputt machen!
Ich weiss, was ich in den vergangen mehr als 17 Jahren für die Chirurgische Klinik und das
SZB – mein Spital – getan habe.
Das alles lasse ich mir nicht mit Dreck bewerfen, auch nicht vom Beobachter!
Prof. Dr. Urban Laffer
Präsident fmCh
